...ist seit Januar 2010 an unserem Institut und sie ist zuständig für die warmen, weichen & tiefen Töne. Diese entlockt sie ihrem Instrument, dem Violoncello! Eigentlich wollte ihre Mutter, dass Yuko Klavier erlernt, spielen kann sie es, aber ihr Herz hängt, seit sie neun Jahre alt ist, ganz und gar am Violoncello! Die große Schwester spielte dieses Instrument und so stand für Yuko fest: Das will ich auch! Um zum Unterricht zu kommen, fährt sie regelmäßig die Strecke Düsseldorf-Dortmund, bepackt mit einem Instrumentenkoffer, der fast größer ist, als sie selbst, obwohl Yukos Cello bereits etwas kleiner ausfällt als andere Celli.„Dieses Cello spiele ich, ein größeres würde mit mir spielen!“ Den vollen Klang sowie den warmen Charakter liebt Yuko über alles.
Auf die Frage, welche drei Dinge sie mit auf eine einsame Insel nehmen würde, kam ganz spontan: Katze, Radio & Schokolade! Bei vier Dingen, so Yuko „kommt er auch mit“ und deutet auf ihr Violoncello, aber eigentlich ist eine Insel gar nicht so gut für das Instrument!
Der Lebenslauf ist von Musik geprägt! Cellounterricht in jungen Jahren, eine musikalische Ausbildung an der Tokyo National University of Fine Arts and Music, Bachelor of Arts, gefolgt vom Studium in London an der Guildhall School of Music and Drama. Fünf Jahre lang diverse Meisterkurse, Konzerttätigkeiten als Solistin oder im Ensemble auf fast allen Kontinenten. Über Japan & London, dort hat Yuko auch an einer privaten Musikschule Cello unterrichtet, Canada und der Schweiz ist sie nun in Düsseldorf sesshaft geworden.
Als Vollblutmusikerin wünscht sie sich, dass der Funke für dieses Instrument auch auf ihre Schüler überspringt. Beruflich ganz und gar der klassischen Musik zugetan, hat sie wie jeder Musiker natürlich Lieblingskomponisten, das sind zum Beispiel Johannes Brahms, Ludwig van Beethoven, Johann S. Bach, Claude Debussy, Pjotr Tschaikowski. Nach getaner Arbeit ist sie musikalisch offen für viele andere Musikrichtungen, aber bitte keine Karnevalsmusik!
Yuko bedeutet: ruhig & gelassen sein, sich Zeit nehmen. Dies sollte eigentlich eine Grundvoraussetzung für einen guten Musik-Pädagogen sein, bei Yuko trifft es in besonderem Maße zu. „Cello ist ein gutes Instrument – komm einfach vorbei.“ Und das meint Yuko Uenomoto genau so.